Willkommen auf authark-app.de
AUTHARK ist eine interaktive Begleit-App für Kinder von 6 bis 12 Jahren – entwickelt als digitale Brücke zwischen.
Die App eignet sich besonders gut für Kinder mit Herausforderungen rund um:
- Umgang mit anderen (z. B. Konflikte, Impulskontrolle),
- Ängste und Unsicherheiten,
- gedrückte Stimmung,
- wiederkehrende Gedanken oder Verhaltensweisen und
- Aufmerksamkeit und innere Unruhe.
Funktionen
AUTHARK ist primär für den Einsatz innerhalb einer Psychotherapie konzipiert.
AUTHARK ist eine interaktive Begleit-App, die für Kinder entwickelt wurde. Sie schlägt eine digitale Brücke zwischen den gemeinsamen Terminen mit einer Begleitperson und dem wirklichen Leben zu Hause oder in der Schule. AUTHARK hilft Kindern dabei, ihre eigenen Stärken zu entdecken und Erlebnisse so festzuhalten, dass sie später gemeinsam besprochen werden können.
Durch einen kreativen, multimedialen Raum für Dokumentation ermöglicht es AUTHARK den Nutzer*innen, ihre täglichen Erlebnisse, Gedanken und emotionalen Zustände in Echtzeit festzuhalten. Sie dient primär als unterstützendes Tool zur Festigung erarbeiteter Strategien und zur objektiven Dokumentation von Alltagserlebnissen.
Weitere Informationen dazu finden sie auch im Bereich Datenschutz.
AUTHARK in Kombination
Oft ist es schwierig, sich in einem Gespräch genau an das zu erinnern, was vor drei Tagen passiert ist. AUTHARK macht das Festhalten von Momenten kinderleicht. Ob ein kurzes Video-Tagebuch, ein schneller Check des Befindens oder das Nachlesen von hilfreichen Tipps – die App ist immer dabei.
Wir wissen, wie wertvoll die Gedanken von Kindern sind. AUTHARK ist ein geschützter Raum zur Dokumentation. Die Daten dienen als Grundlage für den persönlichen Austausch und werden nicht ausgewertet.
Die Nutzung der App in einem beratenden oder unterstützenden Rahmen sollte auch mit den Eltern oder weiteren Bezugspersonen der Kinder abgestimmt werden. Ein offener Austausch darüber, wie die App als Werkzeug zur Selbstreflexion genutzt wird, ist sehr wertvoll.
THAV
Das Therapieprogramm THAV (zu beziehen über www.hogrefe.de) stellt ein umfassendes Behandlungspaket zur multimodalen Behandlung von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren mit reaktiv aggressivem Verhalten und Problemen der Affektregulation oder proaktiv aggressivem Verhalten und begrenzten prosozialen zwischenmenschlichen Beziehungs- und emotionalen Reaktionsmustern besonders gegenüber Gleichaltrigen dar. THAV beschreibt in einzelnen Behandlungsbausteinen mit umfangreichen Materialien differenziert verschiedene symptomorientierte Interventionen. Die schriftlichen Materialien lassen sich anhand der beiliegenden CD farbig ausdrucken.
In einer Materialbox werden Puppen, Brillen; Emotionskarten, ein Ärger-Thermometer, Soziogrammtafeln und das Zauberwaldspiel zur Verfügung gestellt, die einen kindgemäßen Zugang erleichtern (zu beziehen über www.testzentrale.de). Mit dieser Hilfe lassen sich die einzelnen Bausteine von THAV zu einer individuell angepassten Therapie zusammenstellen, welche auf die spezifischen Konfliktsituationen, aber auch Kontaktaufnahmesituationen abzielen.
ScouT
Das Soziale computerunterstützte Training (ScouT) (zu beziehen über www.hogrefe.de) ist ein soziales Problemlöse- und Kompetenztraining, mit dem aggressive Kinder neue Lösungen für Gleichaltrigenkonflikte erlernen können. Sie sollen Konfliktsituationen genauer wahrnehmen, eigene Gedanken und Gefühle identifizieren, die Intentionen und Erwartungen anderer Kinder genauer erkennen, eigene Handlungen besser planen sowie die Konsequenzen der eigenen Handlungen besser abschätzen lernen. ScouT besteht aus einer interaktiven DVD und einem Manual für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, die aggressives Verhalten besonders Gleichaltrigen gegenüber zeigen. ScouT enthält Filmbeispiele, Arbeitsblätter, Erläuterungen und Bearbeitungsvorschläge für Therapeuten zur Diagnose und zum Training von sozialen Problemlöseprozessen und sozialen Fertigkeiten, die einen kindgemäßen Zugang erleichtern können.
Das Programm kann als diagnostisches und als therapeutisches Instrument genutzt werden. ScouT lässt sich in eine individuell angepasste Therapie integrieren, welche unter anderem auf spezifische Konfliktsituationen zwischen Kindern, aber auch auf Kontaktaufnahmesituationen abzielt. In der Diagnostik kann ScouT als weiterführendes Testverfahren zu Fragebogen eingesetzt werden.
THOP
Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten
Döpfner, Schürmann & Frölich, 2019
Das Therapieprogramm THOP (zu beziehen über www.beltz.de) stellt eine umfassende Behandlung für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und oppositionellen Verhaltensstörungen im Alter von etwa 3 bis 12 Jahren dar. Das Programm basiert auf einem multimodalen Ansatz und bezieht alle betroffenen Personen in die Behandlung ein – das Kind, seine Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen.
Die verschiedenen Therapiekomponenten und Therapiebausteine des Programms können flexibel entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse der Beteiligten kombiniert werden. Schwerpunkt ist das Eltern-Kind-Programm, bei dem kind- und familienzentrierte Interventionen eng aufeinander bezogen sind. Die Therapiebausteine behandeln z. B. die Etablierung von klaren Regeln und Grenzen, den Aufbau von Token-Systemen, Selbstmanagement oder die Bewältigung von Verhaltensproblemen bei den Hausaufgaben. Darüber hinaus wird auf Interventionen in Kindergarten und Schule eingegangen.
THAZ
Therapieprogramme für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen
THAZ Band 1:
Leistungsängste – Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen, Suhr-Dachs & Döpfner, 2015 Band 1 des Therapieprogramms für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ) (zu beziehen unter www.hogrefe.de) ist der multimodalen Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Leistungsängsten gewidmet. Die Interventionen umfassen patientenzentrierte sowie familien- und umfeldzentrierte Interventionen. Die Behandlungskomponenten sprechen sowohl die kognitive, die emotional-physiologische als auch die behaviorale Ebene von Leistungsängsten an.
THAZ Band 2:
Soziale Ängste - Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen, Büch & Döpfner, 2011 Das Therapieprogramm THAZ – Soziale Ängste (zu beziehen über www.hogrefe.de) ist ein modular aufgebautes Behandlungsprogramm, das aus kind- und elternzentrierten Interventionen besteht, dessen Methoden die kognitive, behaviorale und emotional-physiologische Ebene von Sozialen Ängsten ansprechen. Je nach Manifestation der Störung können die einzelnen Bausteine individuell angepasst werden. Das Programm ist primär für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren konzipiert. Kern dieses Behandlungskonzeptes stellt die situationsgeleitete Modifikation von problemaufrechterhaltenden Prozessen dar. Zahlreiche Arbeitsmaterialien und ausführliche Hinweise zur Durchführung der beiden Therapieprogramme erleichtern die Umsetzung in die Praxis.
Durch den zusätzlichen Einsatz von AUTHARK kann die Wirksamkeit der Begleitung in den verschiedenen Programmen unterstützt und vertieft werden. Unser Ziel ist es, optimale Voraussetzungen für eine individualisierte Unterstützung und für eine positive persönliche Entwicklung der Kinder zu schaffen.
Anja Görtz-Dorten und Manfred Döpfner

